Yay, Nikko 日光 die zweite. Letztes Jahr im Herbst zur Blaetterfaerbung war ich ja schon einmal dort, allerdings nur in dem kleinen Vorort mit dem gleichen Namen, welcher das Tor zu dem eigentlichen Nikko Nationalpark darstellt.
Mit einem neuen Juuhachikippu 青春十八切符 ging es am Samstag fruehs gegen 6 Uhr auf, das zweite mal nach Nikko, wo ich dann Niels traf, der sich die Gegend um Chuzenji 中禅寺 auch einmal anschaun wollte. In Yotsuya 四ツ谷 (der naechste JR Bahnhof von meiner Wohnung aus) verabschiedete ich mich noch von Sebastian, welcher am gleichen Morgen weiter nach Niigata gereist ist. Auf dem Weg nach Nikko ahbe ich leider eine meiner Anschlussbahnen verpasst und einen kleinen unfreiwilligen Zwischenstopp in Utsunomiya 宇都宮 eingelegt, wo es nicht viel zu sehen gab. Allerdings gilt Utsunomiya als die Stadt der Gyoza 餃子 (gefuellte Teigtaschen, eigentlich aus China aber von Japan adaptiert), was ich schonmal sehr lustig fand.
Vor dem Bahnhof dann gab es eine Statue, die eine seltsame Symbiose zwischen einem Mensch und einem Gyoza darstellen sollte. Sehr seltsam.
Weiter also mit der Bahn nach Nikko. Nach 3 Stunden kam ich an und traf am Ausgang dann auch schon Niels. Da wir die teuren Tempel und das Mausoleum Tokugawa Ieyasus 徳川家康 nun schon kannte, nahmen wir gleich den Bus weiter in die Berge, was nocheinmal ne knappe Stunde dauerte. Der Bus fuhr eine ziemliche Serpentinenstrecke immer hoeher in die Berge, bis wir schliesslich in Chuzenji ankamen, ein kleines friedliches Dorf auf einem Plateau in den Bergen in dem es auch ein See gibt.
Erste Station war der sogenannte Kegon Wasserfall, ein wirklich gewaltiger Strom, der das Wasser bestimmt 200 Meter in die Tiefe reisste. Ungluecklicherweise wollte man fuer den Ausblick von unten recht viel Eintrittsgeld, und so liessen wir die idee mit dem Fahrstuhl! da hinunterzufahren.
Und obwohl es ein wirklich schoener Tag war sah man kaum Touristen auf den Strassen, die geschaefte waren zu 80% alle geschlossen und selbst an den Hotels schien die Zeit stehengeblieben zu sein, und das an einem der Hauptausflugsziele von Tokyo aus. Aber vielleicht sind die Touristen ja alle weiter in die Berge verschwunden, wo es zur Zeit anscheinend beliebt ist, Ski und Snowboard zu fahren, wie man an vielen Leuten in den Bahnen sah.
Trotzdem hat mir das Dorf gerade wegen seines ruhigen Charakters und seiner idyllischen Lage gefallen.
Weiter am Wasser trafen wir dann auch noch auf Haeuser, die mit franzoesischer und belgischer Botschaft betitelt waren. Vermutlich die Sommerresidenzen fuer die guten im Ausland stationierten Europaeer.
Ein Tempelbesuch durfte natuerlich auch nicht fehlen. In der Haupthalle 本堂 das Tempels von Chuzenji gab man gerade eine Fuehrung, bei der der Leiter ersteinmal die eigenen O-mamori お守り (Schutzanhaenger) unter die Leute bringen wollte, in dem er den besuchern erzaehlte, wie diese doch die Wuensche der betenden erfuellt. Schade, dass in diesem Land auch das letzte bisschen an Illusion durch den Kommerz zerstoert wird.
Diesen Baum finde ich auch noch erwaehnenswert. Aufgrund der ulkigen Wachsweise an dieser Stelle wird er verehrt als ein Zeichen von langen Leben und Gesundheit. Irgendwie assoziier ich bei dieser Krueppelhaften Wachstum eher das Gegenteil, Seltsamkeit und Krankheit. Aber das basiert anscheinend auf kulturellen Werten. in Analogie dazu kann ich ein beispiel aus dem japanischen Fernsehen gestern anbringen. Es ging um das Hoerverstehen von Japanern/Asiaten. Man hat wahllos vorbeigehenden Passanten einen leicht mechanisch klingenden Ton vorgespielt. Die Japaner fanden ihn allesamt entspannend und assoziierten Ruhe damit. Die Auslaender (meiste waren Amis) fanden ihn schrecklich, monoton, nach einer Weile total nervend.
Beim Essen habe ich dann noch die groesste Kaffekanne diesseits des Pazifiks entdeckt.
zum Abschluss noch kurz ins lokale Schwefelbad (zum Glueck war die Kassiererin des Tempels so freundlich und hat uns zwei Rabattkarten geschenkt, als wir sie nach guten Onsen fragten) bevor es mit dem Bus wieder bergab ging, Haarnadelkurve fuer Haarnadelkurve. :)
Mit einem neuen Juuhachikippu 青春十八切符 ging es am Samstag fruehs gegen 6 Uhr auf, das zweite mal nach Nikko, wo ich dann Niels traf, der sich die Gegend um Chuzenji 中禅寺 auch einmal anschaun wollte. In Yotsuya 四ツ谷 (der naechste JR Bahnhof von meiner Wohnung aus) verabschiedete ich mich noch von Sebastian, welcher am gleichen Morgen weiter nach Niigata gereist ist. Auf dem Weg nach Nikko ahbe ich leider eine meiner Anschlussbahnen verpasst und einen kleinen unfreiwilligen Zwischenstopp in Utsunomiya 宇都宮 eingelegt, wo es nicht viel zu sehen gab. Allerdings gilt Utsunomiya als die Stadt der Gyoza 餃子 (gefuellte Teigtaschen, eigentlich aus China aber von Japan adaptiert), was ich schonmal sehr lustig fand.
Vor dem Bahnhof dann gab es eine Statue, die eine seltsame Symbiose zwischen einem Mensch und einem Gyoza darstellen sollte. Sehr seltsam.
Weiter also mit der Bahn nach Nikko. Nach 3 Stunden kam ich an und traf am Ausgang dann auch schon Niels. Da wir die teuren Tempel und das Mausoleum Tokugawa Ieyasus 徳川家康 nun schon kannte, nahmen wir gleich den Bus weiter in die Berge, was nocheinmal ne knappe Stunde dauerte. Der Bus fuhr eine ziemliche Serpentinenstrecke immer hoeher in die Berge, bis wir schliesslich in Chuzenji ankamen, ein kleines friedliches Dorf auf einem Plateau in den Bergen in dem es auch ein See gibt.
Trotzdem hat mir das Dorf gerade wegen seines ruhigen Charakters und seiner idyllischen Lage gefallen.
Beim Essen habe ich dann noch die groesste Kaffekanne diesseits des Pazifiks entdeckt.
zum Abschluss noch kurz ins lokale Schwefelbad (zum Glueck war die Kassiererin des Tempels so freundlich und hat uns zwei Rabattkarten geschenkt, als wir sie nach guten Onsen fragten) bevor es mit dem Bus wieder bergab ging, Haarnadelkurve fuer Haarnadelkurve. :)










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