Man mag es nicht glauben aber Tokyo ist zu Sylvester wie ausgestorben. Es gibt kein Feuerwerk, keine Kinder auf den Strassen, die auf dumme Gedanken kommen und z.B. Briefkaesten mit Boellern zu entflammen, ja nicht einmal ein richtiger Countdown ist zu vernehmen. Man laeuft durch die Strassen und denkt, man ist irgendwo in einem kleinen Dorf, dem die Menschen schon vor langer Zeit entflohen sind. Geschaefte und selbst die meisten Restaurants (bis auf die allseits bekannten Fast-Food-Ketten) sind geschlossen.
Traditionell zelebriert man das neue Jahr in Japan ruhig, sitzt mit der Familie vor dem Fernseher und streitet sich, welches Programm denn nun angeschalten wird. Und natuerlich der provisorische Tempelbesuch darf nicht fehlen um an den 108 Glockenschlaegen teilzunehmen. Auch der erste Schrein Besuch 初詣 im neuen Jahr wird feierlich begangen.
Ich wollte dieses Jahr eigentlich auch traditionell feiern, aber ich bin (wie uebrigens auch 2 Tage zuvor) im allseits bekannten Nachtclub "Vanilla" im tokyoter Stadtteil Roppongi geendet. Dort gab es wenigstens ein wenig Party, ein Countdown und Menschen die gut drauf wahren. Also war das fuer mich dieses Jahr wieder mehr "westlich". Ausserdem konnte ich dieses Mal endlich den Nachtclub wahrnehmen, denn von ersten Besuch weiss ich nciht mehr viel, nachdem ich vorher schon mit zwei bekannten Japanern und einer Truppe aus Kyoto erst in einer Izakaya war und danach noch beim Karaoke incl. All-You-Can-Drink war ich spaetestens im Club so betrunken, dass ich mich nicht einmal mehr an die Raeumlichkeiten erinnern konnte. (-_-)' Am naechsten Morgen bin ich irgendwo um 10 Uhr in Osaki aufgewacht, was zwar auf der gleichen Linie liegt, die ich zum Apartment nehme, aber genau am anderen Ende. Mich hat also kein Bahnhofsmitarbeiter in Omiya aufgeweckt. Denn normalerweise, so hab ich es oefterer erlebt, wecken die Schaffner einen spaetestens in der Endstation, wenn man tief und fest schlummert.
Und noch etwas konnte man verstaerkt sehen. Jedes Haus hat eine Art Tannenzweig vor dem Hauseingang haengen, um das neue Jahr zu begruessen.

Bevor ich an dem Abend aber in der Disco endete, besuche ich ncoh einen Bekannten, der vorher im gleichen Haus wie ich wohnte, aber vor kurzem umgezogen ist naeher ins "Zentrum" Tokyos (derer gibt es eigentlich mehrere). Seine aktuelle Bude, aeh nein nennen wir es lieber "Buchte" kostet genausoviel wie meine, bietet aber gerade einmal Platz fuer einen Futon und ein PC. Und das nur, weil es innerhalb der Ringbahn Tokyos, der Yamanote 山手, liegt.
Traditionell zelebriert man das neue Jahr in Japan ruhig, sitzt mit der Familie vor dem Fernseher und streitet sich, welches Programm denn nun angeschalten wird. Und natuerlich der provisorische Tempelbesuch darf nicht fehlen um an den 108 Glockenschlaegen teilzunehmen. Auch der erste Schrein Besuch 初詣 im neuen Jahr wird feierlich begangen.
Ich wollte dieses Jahr eigentlich auch traditionell feiern, aber ich bin (wie uebrigens auch 2 Tage zuvor) im allseits bekannten Nachtclub "Vanilla" im tokyoter Stadtteil Roppongi geendet. Dort gab es wenigstens ein wenig Party, ein Countdown und Menschen die gut drauf wahren. Also war das fuer mich dieses Jahr wieder mehr "westlich". Ausserdem konnte ich dieses Mal endlich den Nachtclub wahrnehmen, denn von ersten Besuch weiss ich nciht mehr viel, nachdem ich vorher schon mit zwei bekannten Japanern und einer Truppe aus Kyoto erst in einer Izakaya war und danach noch beim Karaoke incl. All-You-Can-Drink war ich spaetestens im Club so betrunken, dass ich mich nicht einmal mehr an die Raeumlichkeiten erinnern konnte. (-_-)' Am naechsten Morgen bin ich irgendwo um 10 Uhr in Osaki aufgewacht, was zwar auf der gleichen Linie liegt, die ich zum Apartment nehme, aber genau am anderen Ende. Mich hat also kein Bahnhofsmitarbeiter in Omiya aufgeweckt. Denn normalerweise, so hab ich es oefterer erlebt, wecken die Schaffner einen spaetestens in der Endstation, wenn man tief und fest schlummert.
Und noch etwas konnte man verstaerkt sehen. Jedes Haus hat eine Art Tannenzweig vor dem Hauseingang haengen, um das neue Jahr zu begruessen.
Bevor ich an dem Abend aber in der Disco endete, besuche ich ncoh einen Bekannten, der vorher im gleichen Haus wie ich wohnte, aber vor kurzem umgezogen ist naeher ins "Zentrum" Tokyos (derer gibt es eigentlich mehrere). Seine aktuelle Bude, aeh nein nennen wir es lieber "Buchte" kostet genausoviel wie meine, bietet aber gerade einmal Platz fuer einen Futon und ein PC. Und das nur, weil es innerhalb der Ringbahn Tokyos, der Yamanote 山手, liegt.
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