Nur unweit westlich von Tokyos groesstem Bahnhof in Shinjuku liegt das Museum eines der international am bekanntesten Studios fuer Animationsfilme, dem Studio Ghibli. In Japan, moechte ich behaupten, gibt es keinen, der noch nicht einen Film von Hayao Miyazaki und co. gesehen hat. Und obwohl die Filme meist kindlich anmuten, sind es doch die Zeichnungen, die Detailverliebtheit sowie durchaus aktuelle Probleme (Umweltverschmutzung, Urbanisierung etc.) welche die Werke gerade von der Thematik nicht nur als Kinderfilm praesentieren. Aehnlich ist es ja in Japan auch mit der Industrie fuer Comics, die geradezu fuer jede Altersgruppe, Geschlecht und passenden Geschmack produziert werden, meistens auch in speziellen Magazinen auf bestimmte Zielgruppen treffen.
Das Ghibli Museum in Mitaka 三鷹 nun ist der (gelungene) Versuch, die Kunst der Animationsfilme darzustellen. Man sieht, wie ein Film aus einzelnen Bildern entsteht, wie man durch optische Taeuschungen starre Modelle zum Bewegen kriegt und wenn man die Filme des Studios Ghibli kennt, kommt so mancher "Ah, das kenn ich doch"- Effekt.
Das ganze Museum ist ein einzelnes, von aussen gemuetlich anmutendes, verspieltes Haus, in dem alles mit bekannten Figuren und Szenen aus Filmen wie "Prinzessin Mononoke" もののけ姫, "Das wandelnde Schloss" ハウルの動く城 oder "Totoro" 隣のトトロ nachempfunden ist (Fensterverzierung, Treppendesign, Amaturen, Stuehle etc.).

Die Eintrittskarte besteht aus Ausschnitten eines Filmstreifens eines Ghibli Films und erlaubt einem auch, in dem hauseigenem Kino einen Kurzfilm zu sehen, der exklusiv fuer das Museum gemacht wurde (und nebenbei sehr gelungen ist). Aufgrund der Beliebtheit des Museums (allein als wir da waren, war es mir schon wieder zu voll) wird der Eintritt auf 2400 Tickets pro Tag beschraenkt und man muss sie meist Wochen vorher vorbestellen in oertlichen Convinience-Stores.

Auf dem Dach des Hauses befindet sich noch ein kleiner Garten, designet von Miyazakis Sohn, welcher sich auch fuer den neuesten Film "Gedo Senki" ゲド戦記 verantwortlich zeigt. Darin findet man einmal den Stein aus dem Film Laputa sowie eine grosse Statue des Roboters, der die gleichnamige Insel aus dem Film bewacht. Drinnen waren Photos leider verboten, weshalb ich nur welche vom Dach habe.

Saiko, mit der ich zusammen dort war, und ich vor dem Roboter aus dem Film "Laputa".
Zur Zeit ist in einem Extraraum auch noch eine Ausstellung des englischen Studios "Aardman Animations" (Wallace and Gromit, Chicken Run) welches gerade in Europa sehr beruehmt ist fuer ihre Filme, die sich durch Animation von Knetfiguren auszeichnen.
Eine Etage drueber ist noch das wohl groesste Highlight fuer Kinder, ein ueberdimensionaler Pluesch-Katzenbus aus dem Film "Tonari no Totoro", auf dem man aber leider nur als Kind drauf rumtollen kann. ;)
Das Ghibli Museum in Mitaka 三鷹 nun ist der (gelungene) Versuch, die Kunst der Animationsfilme darzustellen. Man sieht, wie ein Film aus einzelnen Bildern entsteht, wie man durch optische Taeuschungen starre Modelle zum Bewegen kriegt und wenn man die Filme des Studios Ghibli kennt, kommt so mancher "Ah, das kenn ich doch"- Effekt.
Das ganze Museum ist ein einzelnes, von aussen gemuetlich anmutendes, verspieltes Haus, in dem alles mit bekannten Figuren und Szenen aus Filmen wie "Prinzessin Mononoke" もののけ姫, "Das wandelnde Schloss" ハウルの動く城 oder "Totoro" 隣のトトロ nachempfunden ist (Fensterverzierung, Treppendesign, Amaturen, Stuehle etc.).
Die Eintrittskarte besteht aus Ausschnitten eines Filmstreifens eines Ghibli Films und erlaubt einem auch, in dem hauseigenem Kino einen Kurzfilm zu sehen, der exklusiv fuer das Museum gemacht wurde (und nebenbei sehr gelungen ist). Aufgrund der Beliebtheit des Museums (allein als wir da waren, war es mir schon wieder zu voll) wird der Eintritt auf 2400 Tickets pro Tag beschraenkt und man muss sie meist Wochen vorher vorbestellen in oertlichen Convinience-Stores.
Auf dem Dach des Hauses befindet sich noch ein kleiner Garten, designet von Miyazakis Sohn, welcher sich auch fuer den neuesten Film "Gedo Senki" ゲド戦記 verantwortlich zeigt. Darin findet man einmal den Stein aus dem Film Laputa sowie eine grosse Statue des Roboters, der die gleichnamige Insel aus dem Film bewacht. Drinnen waren Photos leider verboten, weshalb ich nur welche vom Dach habe.
Saiko, mit der ich zusammen dort war, und ich vor dem Roboter aus dem Film "Laputa".
Zur Zeit ist in einem Extraraum auch noch eine Ausstellung des englischen Studios "Aardman Animations" (Wallace and Gromit, Chicken Run) welches gerade in Europa sehr beruehmt ist fuer ihre Filme, die sich durch Animation von Knetfiguren auszeichnen.
Eine Etage drueber ist noch das wohl groesste Highlight fuer Kinder, ein ueberdimensionaler Pluesch-Katzenbus aus dem Film "Tonari no Totoro", auf dem man aber leider nur als Kind drauf rumtollen kann. ;)
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