Whoaw, nach etlichen Wochen in Tokyo bin ich endlich mal wieder aus dieser verrueckten Metropole rausgekommen. Geplantes Reiseziel war die Halbinsel Izu suedwestlich von Tokyo. Da Lucie und Celine, die zwei Franzoesinnen aus meinem Wohnhaus, auch einmal dem Stadtrummel entfliehen wollten, nahm ich sie gleich mit.

Zeit ist kostbar, wie es heisst, daher sind wir so frueh wie moeglich los, heisst 5 Uhr in der Frueh. Nach dem provisorischen Kauf des 18-Tickets (annaehernd vergleichbar mit dem WE-Ticket in Deutschland) fuhren wir westlich, und liessen fuer diesen einen Tag das alles verschlingene Moloch hinter uns.

Erstes Ziel war das ruhig gelegende Shuzenji 修善寺, ein friedliches Bergdorf, das seinen Namen dem gleichnamigen Tempel zu verdanken hat. Neben kleinem Bambuswald, einem Wanderpfad auf die umgebenden Huegel und bunten Blaettern (ja es gibt sie immernoch ^^) ist besagtes Dorf und Umgebung vor allem auch fuer Onsen (heisse Quellen) beruehmt. Der Tempel sowie das aelteste Onsen des Dorfs (in der Dorfmitte gelegen und heute nur noch als Fussbad benutzt) wurde von einem der einflussreichsten religioesen Personen Japans und gleichzeitig dem Gruender der buddhistischen Shingon-Sekte gegruendet, Kobo Daishi.

Nachdem es aber in Shuzenji kein ordentliches Aussen-Onsen 露天風呂 gegeben hat, sind wir, nachdem wir noch ein kurzen Blick auf den Fuji-san erhaschen konnten, der in weiter Ferne ueber die Insel zu wachen schien, noch in ein anderes Dorf nebenan gefahren und haben dort abends noch in den heissen Quellen entspannt. Leider wollten die Maedels nicht in ein gemixtes Onsen, und so war ich zwar alleine im Herrenabteil, jedoch nicht wirklich, da die Menschen anscheinend auf Izu sehr gespraechsfreudig sind.

Ein super abwechslungsreicher und vor allem entspannender Tag. Da beide Maedels leider kein Japanisch und nur eine gut Englisch konnte, waren 70% der laufenden Gespraeche auf Franzoesisch. Leider ist mein Schulfranzoesisch total eingerostet, so dass ich nur noch Fragmente verstehen kann. Ich habe dafuer ein paar interessante Leute getroffen, wie z.B. einen alten Herrn in der Bahn, der mir von seiner Pilgerreise in Shikoku zu den 88 Tempeln erzaehlte, dafuer 2 Monate gebraucht und rund 3500 Euro verbraten hat oder einer Gruppe Arbeiter, die zufaellig aus der selben Ecke kamen, in der ich gerade wohne und sich auf Izu aufhielten und hier ihre Bonen-kai (Jahresabschlussfeier) abhielten. Denn gerade solche Smalltalks sind es, die einen das Land und seine Leute verstehen laesst.
Gegen halb 1 Nachts kamen wir dann wieder zuhause an, mit der Aussicht, 5 Stunden Schlaf zu kriegen um danach wieder dem Arbeitsalltag zu froehnen.
Zeit ist kostbar, wie es heisst, daher sind wir so frueh wie moeglich los, heisst 5 Uhr in der Frueh. Nach dem provisorischen Kauf des 18-Tickets (annaehernd vergleichbar mit dem WE-Ticket in Deutschland) fuhren wir westlich, und liessen fuer diesen einen Tag das alles verschlingene Moloch hinter uns.
Erstes Ziel war das ruhig gelegende Shuzenji 修善寺, ein friedliches Bergdorf, das seinen Namen dem gleichnamigen Tempel zu verdanken hat. Neben kleinem Bambuswald, einem Wanderpfad auf die umgebenden Huegel und bunten Blaettern (ja es gibt sie immernoch ^^) ist besagtes Dorf und Umgebung vor allem auch fuer Onsen (heisse Quellen) beruehmt. Der Tempel sowie das aelteste Onsen des Dorfs (in der Dorfmitte gelegen und heute nur noch als Fussbad benutzt) wurde von einem der einflussreichsten religioesen Personen Japans und gleichzeitig dem Gruender der buddhistischen Shingon-Sekte gegruendet, Kobo Daishi.
Nachdem es aber in Shuzenji kein ordentliches Aussen-Onsen 露天風呂 gegeben hat, sind wir, nachdem wir noch ein kurzen Blick auf den Fuji-san erhaschen konnten, der in weiter Ferne ueber die Insel zu wachen schien, noch in ein anderes Dorf nebenan gefahren und haben dort abends noch in den heissen Quellen entspannt. Leider wollten die Maedels nicht in ein gemixtes Onsen, und so war ich zwar alleine im Herrenabteil, jedoch nicht wirklich, da die Menschen anscheinend auf Izu sehr gespraechsfreudig sind.
Ein super abwechslungsreicher und vor allem entspannender Tag. Da beide Maedels leider kein Japanisch und nur eine gut Englisch konnte, waren 70% der laufenden Gespraeche auf Franzoesisch. Leider ist mein Schulfranzoesisch total eingerostet, so dass ich nur noch Fragmente verstehen kann. Ich habe dafuer ein paar interessante Leute getroffen, wie z.B. einen alten Herrn in der Bahn, der mir von seiner Pilgerreise in Shikoku zu den 88 Tempeln erzaehlte, dafuer 2 Monate gebraucht und rund 3500 Euro verbraten hat oder einer Gruppe Arbeiter, die zufaellig aus der selben Ecke kamen, in der ich gerade wohne und sich auf Izu aufhielten und hier ihre Bonen-kai (Jahresabschlussfeier) abhielten. Denn gerade solche Smalltalks sind es, die einen das Land und seine Leute verstehen laesst.
Gegen halb 1 Nachts kamen wir dann wieder zuhause an, mit der Aussicht, 5 Stunden Schlaf zu kriegen um danach wieder dem Arbeitsalltag zu froehnen.
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