ジョン・レノン・ミュージアム・Imagine

Wer kennt ihn nicht, John Lennon, einen der wohl einflussreichsten Popkuenstler des letzten Jahrhunderts. Neben dem Beatles Museum in Liverpool findet sich in der Stadt Saitama in der gleichnamigen Praefektur in Japan ein ganzes Museum, welches dem Leben Lennons gewidmet ist. Seltsam, dass man gerade in Japan auf so ein Stueck europaeische Kultur trifft. Da es mich schon immer interessiert hat hab ich heute in stroemendem Regen mit David (zufaelligerweise aus Liverpool) und Jason (Amerikaner) aus meinem Haus dem Museum einen Besuch abgestattet. Nur eine Station mit der Bahn liegt es innerhalb der Saitama Shintoshin Super Arena, einer wirklich riesigen Sporthalle fuer Events in der wohl groessten Satellitenstadt Tokyos.


An dem Museum hat, wie man sich bestimmt vorstellen kann, Yoko Ono mitgewirkt, indem sie persoenliche Dinge aus dem Nachlass Lennons gesponsort hat.


Neben der Zeit mit dem Rest der Beatles wird vor allem die kuenstlerische Phase der Pop-Ikone beleuchtet. Zusammen mit Yoko Ono engagierte er sich seinerzeit sehr stark gegen den Krieg. Neben den originalen Schriften zu diversen Songs kann man auch viele der Instrumente Lennons begutachten. (wirklich gute Gitarren dabeigewesen)


Onos Kunst: Schachbrett ohne Kampf. Weiss gegen weiss.

Interessant fande ich vor allem die zahlreichen handschriftlichen Notizen. Paradoxerweise hat Lennon sein wohl bekanntesten Song "Imagine" (in welchem er ja eine Welt beschreibt, in der alles nichtig ist und somit auch kein grosser materieller Besitz von Wichtigkeit erscheint) im Hilton-Hotel geschrieben.


Zum Schluss gibt es noch eine beeindruckende fast weisse Halle, die das Vermaechtnis Lennons wiederzugeben versucht. Auf einer transparenten Plastikwand finden sich einige Schluesselzeilen seiner Texte.

Achja und anscheinend hat Lennon versucht, im Jahr vor seinem Tod Japanisch zu lernen. Man sah eine seiner Zeichnung, ein Selbstportrait wie er sich gerade den Bart rasiert, untertitelt mit den Worten "Hige o sorimasu" (dt. "Ich rasiere mir den Bart").


Alles in allem ein beeindruckender Versuch, Lennons Werk zu ehren.

Comments

Anonymous said…
hey ben du hoschi, ich sitz grad im unterricht und maja neben mir erzählte mir es gä#be in tokio ein giger-cafe .. du weißt doch, der typ der jon davis' microständer designte.. also, auf gehts, und berichte
kyotoben said…
ja klar kenn ich giger, der typ der auch alien designt hat... hat man dir auch gesagt wo dieses cafe sein soll?