Eine Woche ist es her, dass ich nach Tokyo gezogen bin und die Routine hat mich mittlerweile schon wieder eingeholt. Die Werktage beginnen mit der aetzenden, mindestens 1 Stunden langen fahrt von Omiya nach Tokyo rein. Nachdem man die Menschenmassen ueberstanden hat, findet man sich komischerweise in einer relativ ruhigen Umgebung wieder, mitten im Herzen Tokyos, Akasaka 赤坂. Vorbei an der lokalen Post, der MUFG-Bank und der kanadischen Botschaft befindet sich das OAG-Haus, in dessen 4ten Etage ich arbeite. Die Arbeit an sich ist nicht sehr anspruchsvoll. So muss ich z.B. die neue HP bearbeiten, Plakate erstellen fuer eine Wanderausstellung, Texte bearbeiten, uebersetzen was halt so anfaellt.

Die groesste Herausforderung besteht wohl darin, dass ich in der Mittagspause mit Arbeitskollegin Svenja ein Platz zum Essen finde, der nicht hoffnungslos ueberfuellt ist.

Am Freitag hatten wir hier Taifun. Was zunaechst nur mit leichtem Regen began, entfaltete sich schnell zu einigen gewaltigen Windhosen, die unhaltsam durch die Strassen Tokyos hasteten. Aufm Heimweg zerfetzten selbige mir, und vielen anderen, den Regenschirm. Am naechsten Tag wurde man dafuer mit dem wohl klarsten Himmel belohnt, den man sich vorstellen kann.

Am Samstag ueberredete mich ein Japaner aus meinem Haus, mit in ein Spa (oeffentliches Grossraum-Bad) mitzukommen. Angeblich koennte man da gut relaxxen. Dort angekommen lag das Bad genau unter den hiesigen Bahnschienen, welche auch von Japans Hochgeschwindigkeitszug, dem Shinkansen, genutzt werden. Innen war es unglaublich laut, aber es gab gute Whirlpools. :D Draussen befand sich noch ein kleines Rotenburo 露天風呂 (Aussen-Bad) welches aber in 10 Minuten abstaenden von den Geraeuschen des ueber ihm vorbeifahrenden Shinkansen heimgesucht wurde. Die Japaner schienen sich unheimlich zu entspannen. Mir gelang das irgendwie nicht ganz so gut.

Guter Platz fuer ein Entspannungsbad, nicht?
Am gleichen Abend traf ich mich noch mit Jeanette und Kentaro in Shibuya.

Die wohl bekannteste Kreuzung Tokyos
Da wir nicht so recht wussten was wir machen sollen, nahmen wir den (kostenlosen) Express Bus von Shibuya in die Bucht Tokyos, namentlich Odaiba. Ziel: Eine der wohl groessten Diskos in der Gegend, Ageha. Der Bus fuhr direkt den Metropolitan Highway ueber die Rainbowbridge, die bei Nacht wirklich einen grandiosen Ausblick bietet. Die Disko hingegen war mehr gross als dass sie toll gewesen ist. Draussen gab es einen Floor, genau vor dem Wasser, in dem ein Pool eingelassen war. Den Rhythmen nach liessen sich die Tanzbegeisterten mit Klamotten da reinfallen. Lustig. ^^

Da wir dann am gleichen Tag den letzten Bus verpasst haben, mussten wir fuer den Rueckweg auf die Bahn umsteigen. Meine erste jedoch fuehr erst gegen 7.15 Uhr. Typisch Tokyo. :(

Da blieb mir nur ueblich, dem startenden Sonnenaufgang in Odaiba zu froehnen.
Die groesste Herausforderung besteht wohl darin, dass ich in der Mittagspause mit Arbeitskollegin Svenja ein Platz zum Essen finde, der nicht hoffnungslos ueberfuellt ist.
Am Freitag hatten wir hier Taifun. Was zunaechst nur mit leichtem Regen began, entfaltete sich schnell zu einigen gewaltigen Windhosen, die unhaltsam durch die Strassen Tokyos hasteten. Aufm Heimweg zerfetzten selbige mir, und vielen anderen, den Regenschirm. Am naechsten Tag wurde man dafuer mit dem wohl klarsten Himmel belohnt, den man sich vorstellen kann.
Am Samstag ueberredete mich ein Japaner aus meinem Haus, mit in ein Spa (oeffentliches Grossraum-Bad) mitzukommen. Angeblich koennte man da gut relaxxen. Dort angekommen lag das Bad genau unter den hiesigen Bahnschienen, welche auch von Japans Hochgeschwindigkeitszug, dem Shinkansen, genutzt werden. Innen war es unglaublich laut, aber es gab gute Whirlpools. :D Draussen befand sich noch ein kleines Rotenburo 露天風呂 (Aussen-Bad) welches aber in 10 Minuten abstaenden von den Geraeuschen des ueber ihm vorbeifahrenden Shinkansen heimgesucht wurde. Die Japaner schienen sich unheimlich zu entspannen. Mir gelang das irgendwie nicht ganz so gut.
Guter Platz fuer ein Entspannungsbad, nicht?
Am gleichen Abend traf ich mich noch mit Jeanette und Kentaro in Shibuya.
Die wohl bekannteste Kreuzung Tokyos
Da wir nicht so recht wussten was wir machen sollen, nahmen wir den (kostenlosen) Express Bus von Shibuya in die Bucht Tokyos, namentlich Odaiba. Ziel: Eine der wohl groessten Diskos in der Gegend, Ageha. Der Bus fuhr direkt den Metropolitan Highway ueber die Rainbowbridge, die bei Nacht wirklich einen grandiosen Ausblick bietet. Die Disko hingegen war mehr gross als dass sie toll gewesen ist. Draussen gab es einen Floor, genau vor dem Wasser, in dem ein Pool eingelassen war. Den Rhythmen nach liessen sich die Tanzbegeisterten mit Klamotten da reinfallen. Lustig. ^^
Da wir dann am gleichen Tag den letzten Bus verpasst haben, mussten wir fuer den Rueckweg auf die Bahn umsteigen. Meine erste jedoch fuehr erst gegen 7.15 Uhr. Typisch Tokyo. :(
Da blieb mir nur ueblich, dem startenden Sonnenaufgang in Odaiba zu froehnen.
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