Am Freitag dem 13. geht ja des oefteren etwas schief, so sagt man. Anscheinend nicht hier in Japan. Zwar konnte ich meine Wochenendplaene am Freitag nicht in die Tag umsetzen aber dafuer wurde ich mit der Ankunft einer Freundin in Tokyo ueberrascht. Sie wollte zu einer Tanzveranstaltung gehen und ich dachte mir "Hei, ein wenig Kultur kann in dieser verrueckten Millionenstadt nicht schaden."

So fuhren wir Abends nach Asakusa 浅草 und gingen zum Asahi Art-Square, dem wohl haesslichsten Gebaeude Japans. Meiner Meinung nach hat da jemand bei der Konzeption geschlampt. Das Gebaeude an sich ist schwarz und die Form aehnlich eines Quaders. Auf dem Dach befindet sich ein knallgelbes etwas, das ausschaut wie ein Haufen Kacke im Wind. Naja, ist wohl Ansichtssache ^^.

Die Veranstaltung nannte sich selbst Azumabashi Dance Crossing und stellt laut des Flyers eine eigenartige Symbiose zwischen Tanz, Comedy, Drama, Kunst und Musik dar. Entgegen meiner Befuerchtungen also keine reine Tanzveranstaltung.

Und so war es auch. Teilweise verrueckte Bewegungen der Darstellenden begleiteten die im Hintergrund spielenden Musik. Zwischendurch wurden immer wieder kleine Slapstickeinlagen eingewurfen. So hat einer z.B. Doraemon parodiert, eine sehr bekannte Figur aus einer Kinderserie in Japan, eine andere hat in einer sehr seltsamen Aufmachung (Schwimmflossen mit Neoprenanzug) ueber Regierungsangelegenheiten gesprochen und einige mehr. Insgesamt war es sehr interessant und teilweise hat es mich angesprochen. Da es aber sehr durchwachsen war von den Themen kann ich das leider nicht von jedem Beitrag sagen.

Eigentlich durften keine Photos gemacht werden, deshalb hier nur ein paar Impressionen, die ich fluechtig mit dem Handy erhaschte.
Der wohl Publikumsnaechste Beitrag sollte jedoch noch kommen. Ganz zum Schluss nachdem sich alle noch einmal verbeugt haaben, liefen auf einmal alle Darsteller auf die Buehne und beschmissen sich gegenseitig mit frischem Porree. Klar, dass die Besucher das Teilweise abbekommen haben, vor allem wenn man bedenkt, dass wir genau vor der Buehne sassen. Zu diesem Zweck haben die Veranstalter auch eine grosse Plastikfolie ausgeteilt an die erste Reihe. Die war auch noetig, denn Teilweise kam der Porree nur so geflogen.

Die Buehne nach der Schlacht
Eine sehr expressive Art von Kunst. Auf jeden Fall sehr interessant.
So fuhren wir Abends nach Asakusa 浅草 und gingen zum Asahi Art-Square, dem wohl haesslichsten Gebaeude Japans. Meiner Meinung nach hat da jemand bei der Konzeption geschlampt. Das Gebaeude an sich ist schwarz und die Form aehnlich eines Quaders. Auf dem Dach befindet sich ein knallgelbes etwas, das ausschaut wie ein Haufen Kacke im Wind. Naja, ist wohl Ansichtssache ^^.
Die Veranstaltung nannte sich selbst Azumabashi Dance Crossing und stellt laut des Flyers eine eigenartige Symbiose zwischen Tanz, Comedy, Drama, Kunst und Musik dar. Entgegen meiner Befuerchtungen also keine reine Tanzveranstaltung.
Und so war es auch. Teilweise verrueckte Bewegungen der Darstellenden begleiteten die im Hintergrund spielenden Musik. Zwischendurch wurden immer wieder kleine Slapstickeinlagen eingewurfen. So hat einer z.B. Doraemon parodiert, eine sehr bekannte Figur aus einer Kinderserie in Japan, eine andere hat in einer sehr seltsamen Aufmachung (Schwimmflossen mit Neoprenanzug) ueber Regierungsangelegenheiten gesprochen und einige mehr. Insgesamt war es sehr interessant und teilweise hat es mich angesprochen. Da es aber sehr durchwachsen war von den Themen kann ich das leider nicht von jedem Beitrag sagen.
Eigentlich durften keine Photos gemacht werden, deshalb hier nur ein paar Impressionen, die ich fluechtig mit dem Handy erhaschte.
Der wohl Publikumsnaechste Beitrag sollte jedoch noch kommen. Ganz zum Schluss nachdem sich alle noch einmal verbeugt haaben, liefen auf einmal alle Darsteller auf die Buehne und beschmissen sich gegenseitig mit frischem Porree. Klar, dass die Besucher das Teilweise abbekommen haben, vor allem wenn man bedenkt, dass wir genau vor der Buehne sassen. Zu diesem Zweck haben die Veranstalter auch eine grosse Plastikfolie ausgeteilt an die erste Reihe. Die war auch noetig, denn Teilweise kam der Porree nur so geflogen.
Die Buehne nach der Schlacht
Eine sehr expressive Art von Kunst. Auf jeden Fall sehr interessant.
Comments
Gruß,
Wolfgang
es lohnt sich immer nach Tokyo zu kommen :D
@mourice:
kennst du leider nicht, habe ich in meiner Zeit in Hamasaka kennengelernt