Dass Pachinko ein dummes Spiel ist habe ich ja schon vorher gewusst aber erst nachdem ich es heute selbst einmal probiert habe, weiss ich dass es ein unglaubliches Phaenomen darstellt, dessen Faszination sich den meisten wohl nie erschliessen wird, mir eingeschlossen.
Pachinko ist neben den sogenannten Slot-Automaten (bei uns auch als "Einarmiger Bandit" bekannt, bloss ohne "Arm" sondern mit Buzzern als Stopper) das beliebteste Gluecksspiel in Japan. Ein Gluecksspiel ist es im wahrsten Sinne des Wortes, denn man kauft sich eine bestimmte Anzahl an kleinen Kugeln und wartet bis diese aus dem Automaten kommen. Alle in einem vorgesehenden Becken fuer die Murmeln hineingetan bedient man lediglich eine Art Drehregler, der die Ausstossgeschwindigkeit der Kugeln bestimmt, aehnlich wie mein Flipper. Das ist alles, was man machen kann, um den langen Weg seiner Kugeln durch ein Labyrinth von Staeben und Bahnen zu beeinflussen.
Auf jeden Fall habe ich mich mal dran versucht und konnte quasi zugucken, wie meine 1000 Yen sich innerhalb von vier Minuten in Luft aufloesten. Erfolg hat man anscheinend nur dann, wenn auf dem Screen sich drei gleiche Zahlen treffen, aehnlich wie beim Slot, allerdings wird dieser Mechanismus nur dann ausgeloest, wenn eine Kugel in ein dafuer vorgesehenes Loch faellt, was bei den unzaehligen Moeglichkeiten aeusserst selten vorkommt.
Naja eine Erfahrung war es wert aber weder bin ich suechtig gewurden, noch hatte ich auch nur eine Sekunde lang Spass. Dazu kommt, dass es in den Hallen, die extra fuer diese Art von Spiel vorgesehen sind hoellisch Laut ist. Ein Wunder, dass mit diesen Spielen in Japan Millionen gemacht wird und sich Jahr fuer Jahr etliche Leute sogar verschulden. Fragt man dann bekannte Japaner, heisst es nur: "Pachinko? Nein war ich noch nie gewesen. Wuerd ich auch nie machen." Andererseits findet sich hier aber an jeder zweiten Ecke eine Pachi(nko)-Slo(t)-Halle. Derer gibt es sicherlich mehr als Kirchen in Rom.
Als ich meine Erfahrung meinem Nachbarn erzaehlte, Japaner wohlbemerkt, meinte er nur, dass "Freunde" von ihm Buecher ueber das Spielprinzip lesen und es eine gewisse Technik gibt, mit der man viel gewinnen kann. Natuerlich war er laut eigener Aussage selber noch nie in einer Spielhoelle. ;)
Pachinko ist neben den sogenannten Slot-Automaten (bei uns auch als "Einarmiger Bandit" bekannt, bloss ohne "Arm" sondern mit Buzzern als Stopper) das beliebteste Gluecksspiel in Japan. Ein Gluecksspiel ist es im wahrsten Sinne des Wortes, denn man kauft sich eine bestimmte Anzahl an kleinen Kugeln und wartet bis diese aus dem Automaten kommen. Alle in einem vorgesehenden Becken fuer die Murmeln hineingetan bedient man lediglich eine Art Drehregler, der die Ausstossgeschwindigkeit der Kugeln bestimmt, aehnlich wie mein Flipper. Das ist alles, was man machen kann, um den langen Weg seiner Kugeln durch ein Labyrinth von Staeben und Bahnen zu beeinflussen.
Auf jeden Fall habe ich mich mal dran versucht und konnte quasi zugucken, wie meine 1000 Yen sich innerhalb von vier Minuten in Luft aufloesten. Erfolg hat man anscheinend nur dann, wenn auf dem Screen sich drei gleiche Zahlen treffen, aehnlich wie beim Slot, allerdings wird dieser Mechanismus nur dann ausgeloest, wenn eine Kugel in ein dafuer vorgesehenes Loch faellt, was bei den unzaehligen Moeglichkeiten aeusserst selten vorkommt.
Naja eine Erfahrung war es wert aber weder bin ich suechtig gewurden, noch hatte ich auch nur eine Sekunde lang Spass. Dazu kommt, dass es in den Hallen, die extra fuer diese Art von Spiel vorgesehen sind hoellisch Laut ist. Ein Wunder, dass mit diesen Spielen in Japan Millionen gemacht wird und sich Jahr fuer Jahr etliche Leute sogar verschulden. Fragt man dann bekannte Japaner, heisst es nur: "Pachinko? Nein war ich noch nie gewesen. Wuerd ich auch nie machen." Andererseits findet sich hier aber an jeder zweiten Ecke eine Pachi(nko)-Slo(t)-Halle. Derer gibt es sicherlich mehr als Kirchen in Rom.
Als ich meine Erfahrung meinem Nachbarn erzaehlte, Japaner wohlbemerkt, meinte er nur, dass "Freunde" von ihm Buecher ueber das Spielprinzip lesen und es eine gewisse Technik gibt, mit der man viel gewinnen kann. Natuerlich war er laut eigener Aussage selber noch nie in einer Spielhoelle. ;)


Comments