Da ich nichtmehr lange hier in der Gegend verweile und ich ja bekanntlich gerade Besuch aus der Heimat habe, bot es sich an, die letzten Tage Kyoto noch ein wenig mehr zu erkunden. Daher diesmal ein wenig Geschichte und Landeskunde. ;)

Im eher traditionellen Gion-(祇園) Bezirk liegt etwas am Bergrand einer der bekanntesten Tempel Kyotos, der Kiyomizu-dera (清水寺). Neben der monumentalen Haupthalle (本堂) ist vor allem die grosse hoelzernde Terasse bekannt, die Platz zahlreicher traditioneller Tanzzeremonien und anderer Anlaesse ist sowie einen schoenen Ueberblick ueber die Waelder am Rande Kyotos gibt. Laut unserer Zeitrechnung besteht dieser Tempel seit 778. Zu jener Zeit wurde an der Stelle wohl von einem Moench eine Quelle entdeckt, die besonders klares Wasser (kiyo-mizu 清水) beinhaltet.

Der Otawa Wasserfall, an dem viele Menschen schlange stehen um ihre Haende mit dem kuehlen Nass zu uebergiessen, was der Legende nach Krankheiten heilt.
In der Gegend gibt es viele traditionelle Gassen, die zum Schlendern und Souvenir kaufen anregen. Ab und an kann man auch einige Maiko (舞子 trad. Geishas in der Ausbildung) durch die Strassen gehen sehen.

Viel weiter westlich liegt vor einem idyllischen Teich der Kinkaku-ji 金閣寺 ("Tempel des goldenen Pavillions"), welcher als Ruhestandsvilla fuer den Shogun Ashikaga Yoshimitsu gebaut wurde. Nach seinem Tod wurde er zu einem Zen Tempel umfunktioniert, dessen tragisches Schicksal sich 1950 erfuellte: Ein wohl ungluecklicher Moench verbrannte ihn. Jetzt ist er allerdings wieder restauriert und als Symbol der Wiederauferstehung traegt er auch heute noch einen goldenen Phoenix auf dem Dach.

Unweit hiervon liegt der Ryoan-ji 龍安寺, der Tempel der friedlichen Drachens (?). Der wohl bekannteste Part dieser Tempelanlage ist der beeindruckende Steingarten 石庭, welchen wohl jeder Japaner schon einmal besucht hat. Aus einem Meer aus fein angeordneten kleinen Kieselsteinen erheben sich 15 mehr oder weniger grosse Steine, von denen aber immer einer nicht sichtbar ist, egal aus welcher Perspektive man auf den Garten schaut.

Einigen Theorien zufolge stellt der Garten auch ein sogenanntes Koan 公案 dar (logisch nicht zu lösende Frage, über die man meditiert). Lehrlinge im Rinzai-Zen koennen jahrelang mit einem Koan verbringen bis sie von ihrem Meister ein neues kriegen ueber das sie wieder jahrelang meditieren und so "heranwachsen".
Ein wenig auswaerts, in Uji 宇治 liegt der famose Byodo-in 平等院, welcher auf der Rueckseite der 10Yen Muenze Praesenz findet. Neben einer schoenen Gartenanlage und beindruckend vielen Seerosen interessiert vor alllem die sogenannte Phoenix Halle, die eine riesige Amida Statue beherbergt und ihren Namen durch zwei Phoenix Statuen erhielt, die auf dem monumentalen Dach des Tempels thronen. Der Tempel gilt als eine von vielen Weltkulturerben auf der Welt.

Auf dem grossen und unglaublich beeindruckendem Gelaende des Inari-Taisha in Fushimi 伏見稲荷大社 war ich nun schon zum x-ten Mal, aber es ist immer wieder beeindruckend. Auf einem weitlaeufigem Areal an einem Berg gelegen steigt man etliche Treppen unter langen Gaengen von roten Toren durch, die ueber die Jahre alle von irgendwelchen Leuten bzw. Firmen gesponsort wurden.

Besonders Abends ist das Areal sehr schoen, wann man im Mondschein und bei maessiger Beleuchtung jederzeit auf dem Gelaende spazieren gehen kann.

Leider findet das Areal in den meisten Guides um Kyoto eher weniger Beachtung, obwohl die Perspektive mit den Toori, den roten Torbogen, sehr bekannt ist. Fuer mich ist es auf jeden Fall eines der Highlights hier aus der Gegend.
Im eher traditionellen Gion-(祇園) Bezirk liegt etwas am Bergrand einer der bekanntesten Tempel Kyotos, der Kiyomizu-dera (清水寺). Neben der monumentalen Haupthalle (本堂) ist vor allem die grosse hoelzernde Terasse bekannt, die Platz zahlreicher traditioneller Tanzzeremonien und anderer Anlaesse ist sowie einen schoenen Ueberblick ueber die Waelder am Rande Kyotos gibt. Laut unserer Zeitrechnung besteht dieser Tempel seit 778. Zu jener Zeit wurde an der Stelle wohl von einem Moench eine Quelle entdeckt, die besonders klares Wasser (kiyo-mizu 清水) beinhaltet.
Der Otawa Wasserfall, an dem viele Menschen schlange stehen um ihre Haende mit dem kuehlen Nass zu uebergiessen, was der Legende nach Krankheiten heilt.
In der Gegend gibt es viele traditionelle Gassen, die zum Schlendern und Souvenir kaufen anregen. Ab und an kann man auch einige Maiko (舞子 trad. Geishas in der Ausbildung) durch die Strassen gehen sehen.
Viel weiter westlich liegt vor einem idyllischen Teich der Kinkaku-ji 金閣寺 ("Tempel des goldenen Pavillions"), welcher als Ruhestandsvilla fuer den Shogun Ashikaga Yoshimitsu gebaut wurde. Nach seinem Tod wurde er zu einem Zen Tempel umfunktioniert, dessen tragisches Schicksal sich 1950 erfuellte: Ein wohl ungluecklicher Moench verbrannte ihn. Jetzt ist er allerdings wieder restauriert und als Symbol der Wiederauferstehung traegt er auch heute noch einen goldenen Phoenix auf dem Dach.
Unweit hiervon liegt der Ryoan-ji 龍安寺, der Tempel der friedlichen Drachens (?). Der wohl bekannteste Part dieser Tempelanlage ist der beeindruckende Steingarten 石庭, welchen wohl jeder Japaner schon einmal besucht hat. Aus einem Meer aus fein angeordneten kleinen Kieselsteinen erheben sich 15 mehr oder weniger grosse Steine, von denen aber immer einer nicht sichtbar ist, egal aus welcher Perspektive man auf den Garten schaut.
Einigen Theorien zufolge stellt der Garten auch ein sogenanntes Koan 公案 dar (logisch nicht zu lösende Frage, über die man meditiert). Lehrlinge im Rinzai-Zen koennen jahrelang mit einem Koan verbringen bis sie von ihrem Meister ein neues kriegen ueber das sie wieder jahrelang meditieren und so "heranwachsen".
Ein wenig auswaerts, in Uji 宇治 liegt der famose Byodo-in 平等院, welcher auf der Rueckseite der 10Yen Muenze Praesenz findet. Neben einer schoenen Gartenanlage und beindruckend vielen Seerosen interessiert vor alllem die sogenannte Phoenix Halle, die eine riesige Amida Statue beherbergt und ihren Namen durch zwei Phoenix Statuen erhielt, die auf dem monumentalen Dach des Tempels thronen. Der Tempel gilt als eine von vielen Weltkulturerben auf der Welt.
Auf dem grossen und unglaublich beeindruckendem Gelaende des Inari-Taisha in Fushimi 伏見稲荷大社 war ich nun schon zum x-ten Mal, aber es ist immer wieder beeindruckend. Auf einem weitlaeufigem Areal an einem Berg gelegen steigt man etliche Treppen unter langen Gaengen von roten Toren durch, die ueber die Jahre alle von irgendwelchen Leuten bzw. Firmen gesponsort wurden.
Besonders Abends ist das Areal sehr schoen, wann man im Mondschein und bei maessiger Beleuchtung jederzeit auf dem Gelaende spazieren gehen kann.
Leider findet das Areal in den meisten Guides um Kyoto eher weniger Beachtung, obwohl die Perspektive mit den Toori, den roten Torbogen, sehr bekannt ist. Fuer mich ist es auf jeden Fall eines der Highlights hier aus der Gegend.
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