Gestern Abend war es dann soweit. Wir haben unsere Yukata`s in Action ausprobiert. Vom gesamten Wochenende war der Abend wohl der meist besuchteste des Festes.
Aber zuerst mussten wir wieder rausfinden, wie man den Obi bindet, was uns zwar am Vortag gezeigt wurde, ich aber immer wieder vergessen habe. Verhaelt sich ungefaehr so wie Krawattenknoten. ^^

Gegen Abend gings los mit einer Gruppe aus dem Wohnheim. Die meisten waren auch traditionell gekleidet, aber es gab auch ein paar "schwarze Schafe" unter ihnen. Schon als man den Weg zum Bahnhof gelaufen ist in der Kutte, hat man als grosser Auslaender schon lustige Blicke hinterher geworfen gekriegt.

In der Stadt dann angekommen war es uebelst voll. Die Strassen waren wieder komplett fuer Autos gesperrt und die Bullen haben diese in zwei Richtungen geteilt, doch selbst das System ging nicht auf. Vor nahezu jedem Hoko haben sich die Menschenmassen gestaut.

Logisch, dass man sich hier leicht mal verlieren kann. Und so auch einen Teil der Gruppe, den ein Japanischer Kollege hier auf Krampf mit dem Telephon lotsen wollte, was eh nicht geklappt hat. (Wieso sind Japaner nur immer so "wir muessen auf Teufel komm raus in einer Gruppe bleiben, auch wenn es kaum moeglich ist"?)

Zu essen und zu trinken gab es an den kleinen Buden zuhauf, obwohl diese teilweise wirklich ueberteuert waren (3 Euro fuer eine 0,3 Bierdose; 4,50 fuer einen kleinen Fleischspiess).

Von der nationalen Brauerei Kirin gab es sogar eine Extrapraegung fuer DAS Fest Kyotos. (Zu erkennen an dem Bild mit den Waegen.)
Spaeter dann noch Bastian plus Anhang getroffen und bei der Prozessur, einem Kollegen beim Obi zubinden zu helfen, die eigene Gruppe verloren. Da man sich in den Massen eh nie wiederfindet sind wir dann alleine weiter durch die Seitenstrassen, da die Hauptstrassen megavoll waren und auch bald schonwieder entsperrt wurden.

Dort gab es wieder ein Haufen Buden und Hokos zu sehen, die dann am naechsten Tag durch die Innenstadt bewegt werden sollten.

Da jetzt auch offizielle Feuerwerkssaison ist, haben die Eltern mit ihren Kindern schonmal in den Seitenstrassen ein wenig Spass mit den Feuerblumen gehabt.

Ab und an kamen auch immer wieder eine Garde Menschen, die einen recht kleinen Wagen durch die Gegend geschoben haben waehrend sie die typische Gion-Musik hier spielten. Am Folgetag dann wurden die grossen Waegen bewegt, der eigentliche Hoehepunkt des Festes.

Leider war ich nicht da, da es sehr frueh am Morgen war und ausserdem wie in Strippen geregnet hat. Generell war das Wetter hier nicht gerade sehr angenehm die letzten Tage. Fuer den gestrigen Abend hatten wir wohl echt Glueck gehabt. Obwohl die Regenzeit eigentlich langsam vorbei sein sollte hier, ist davon leider noch nichts zu sehen.

Ein kleiner Fehler an dem Abend war wohl, dass ich traditionelle Schuhe ("Geta" 下駄) getragen habe. Das ist quasi wie ein Holzbrett auf zwei Querbalken. Habe mich schon immer gefragt wie man darin ordentlich laufen kann. Nun weiss ich es: Garnicht! Nach einer Weile wurde das total unbequem und selbst am Tag danach schmerzten mir noch die Fusssohlen. ;)
Aber zuerst mussten wir wieder rausfinden, wie man den Obi bindet, was uns zwar am Vortag gezeigt wurde, ich aber immer wieder vergessen habe. Verhaelt sich ungefaehr so wie Krawattenknoten. ^^
Gegen Abend gings los mit einer Gruppe aus dem Wohnheim. Die meisten waren auch traditionell gekleidet, aber es gab auch ein paar "schwarze Schafe" unter ihnen. Schon als man den Weg zum Bahnhof gelaufen ist in der Kutte, hat man als grosser Auslaender schon lustige Blicke hinterher geworfen gekriegt.
In der Stadt dann angekommen war es uebelst voll. Die Strassen waren wieder komplett fuer Autos gesperrt und die Bullen haben diese in zwei Richtungen geteilt, doch selbst das System ging nicht auf. Vor nahezu jedem Hoko haben sich die Menschenmassen gestaut.
Logisch, dass man sich hier leicht mal verlieren kann. Und so auch einen Teil der Gruppe, den ein Japanischer Kollege hier auf Krampf mit dem Telephon lotsen wollte, was eh nicht geklappt hat. (Wieso sind Japaner nur immer so "wir muessen auf Teufel komm raus in einer Gruppe bleiben, auch wenn es kaum moeglich ist"?)
Zu essen und zu trinken gab es an den kleinen Buden zuhauf, obwohl diese teilweise wirklich ueberteuert waren (3 Euro fuer eine 0,3 Bierdose; 4,50 fuer einen kleinen Fleischspiess).
Von der nationalen Brauerei Kirin gab es sogar eine Extrapraegung fuer DAS Fest Kyotos. (Zu erkennen an dem Bild mit den Waegen.)
Spaeter dann noch Bastian plus Anhang getroffen und bei der Prozessur, einem Kollegen beim Obi zubinden zu helfen, die eigene Gruppe verloren. Da man sich in den Massen eh nie wiederfindet sind wir dann alleine weiter durch die Seitenstrassen, da die Hauptstrassen megavoll waren und auch bald schonwieder entsperrt wurden.
Dort gab es wieder ein Haufen Buden und Hokos zu sehen, die dann am naechsten Tag durch die Innenstadt bewegt werden sollten.
Da jetzt auch offizielle Feuerwerkssaison ist, haben die Eltern mit ihren Kindern schonmal in den Seitenstrassen ein wenig Spass mit den Feuerblumen gehabt.
Ab und an kamen auch immer wieder eine Garde Menschen, die einen recht kleinen Wagen durch die Gegend geschoben haben waehrend sie die typische Gion-Musik hier spielten. Am Folgetag dann wurden die grossen Waegen bewegt, der eigentliche Hoehepunkt des Festes.
Leider war ich nicht da, da es sehr frueh am Morgen war und ausserdem wie in Strippen geregnet hat. Generell war das Wetter hier nicht gerade sehr angenehm die letzten Tage. Fuer den gestrigen Abend hatten wir wohl echt Glueck gehabt. Obwohl die Regenzeit eigentlich langsam vorbei sein sollte hier, ist davon leider noch nichts zu sehen.
Ein kleiner Fehler an dem Abend war wohl, dass ich traditionelle Schuhe ("Geta" 下駄) getragen habe. Das ist quasi wie ein Holzbrett auf zwei Querbalken. Habe mich schon immer gefragt wie man darin ordentlich laufen kann. Nun weiss ich es: Garnicht! Nach einer Weile wurde das total unbequem und selbst am Tag danach schmerzten mir noch die Fusssohlen. ;)
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