Wenn man zur Zeit hier durch die Stadt laeuft, koennte man denken, dass man im alten Kyoto ist (mal von der vielen Leuchtreklamen und schreienden Verkaeufern mit Megaphonen abgesehen). Besonders die Maedels praesentieren sich im traditionellen japanischen Sommergewand, dem Yukata. Der Grund ist das famose Gion Matsuri, was als eines der drei groessten Feste Japans gilt und zweifelsohne das wichtigste Kyotos ist. Den ganzen Juli ueber wird in der ganzen Stadt zelebriert. Den Hoehepunkt bildet dieses Wochenende, an dem die Strassen der Innenstadt komplett gesperrt werden und tausende Besucher aus dem ganzen Land zu Besuch kommen.


Gestern Abend war der erste Tag an dem man die sogenannten Hoko sehen konnte, riesige Wagen, die von Menschen besetzt sind, welche durch das ringen einer Glocke die typische Gion Matsuri Musik machen, die derzeit auch in nahezu jedem Geschaeft zu hoeren ist.

Einer der Wagen
Am Montag dann ist das grosse Finale an dem die Hoko bewegt werden. Mit jedem Tag werden es hier mehr Leute, so dass man am Ende kaum noch stehen kann.

Die Maedels aus dem Kaikan-Wohnheim haben wir dann auch noch getroffen.
In den kleineren Strassen befinden sich dann kleine Buden, an denen man Goldfische fangen oder allerhand zu essen kaufen kann. Darunter befinden sich auch Staende die schlicht und einfach mit "Frankfurt" betitelt sind und Wuerstchen verkaufen. Leider haben diese, wie so viel hier was einen deutschen Namen traegt, nicht viel mit deutschen Wuerstchen zu tun: Viel zu suess und gar nicht knackig.

Ein Ulmer und ein Berliner essen "Frankfurter"
Das coole war jedoch, dass der Wuerstchenverkaeufer, bei dem ich und Bastian uns eine gekauft haben, ein waschechter Yakuza gewesen zu sein scheint. Nach einem kurzen Smalltalk zeigte er uns sein Tatto auf den Oberkoerper und seinen verkrueppelten linken kleinen Finger, den er sich wahrscheinlich, dem Brauch nach, irgendwann einmal aus Schande hat abschneiden muessen.

Am naechsten Tag sind Julian und ich dann zum Kyoto Hauptbahnhof gefahren auf der Suche nach passender japanischer Sommerkleidung. Ich habe zwar schon zwei Jinbeis hier, aber diese sind bekanntlich mehr leger fuer zu Hause gedacht. Also haben wir nach Yukatas fuer Maenner geschaut. Und siehe da: Wir wurden fuendig.

Anprobe Nummer Eins - Habe mich aber dann doch fuer ein etwas schlichteres dunkleres Modell entschieden

Anprobe Nummer Zwei
Wir haben uns dann beide komplett eingekleidet um den Sommer hier in Japan auch wirklich traditionell zu geniessen. :D Nach dem aktuellen Fest geht ja schliesslich auch noch die Hanabi("Feuerwerk")- Zeit los.
Gestern Abend war der erste Tag an dem man die sogenannten Hoko sehen konnte, riesige Wagen, die von Menschen besetzt sind, welche durch das ringen einer Glocke die typische Gion Matsuri Musik machen, die derzeit auch in nahezu jedem Geschaeft zu hoeren ist.
Einer der Wagen
Am Montag dann ist das grosse Finale an dem die Hoko bewegt werden. Mit jedem Tag werden es hier mehr Leute, so dass man am Ende kaum noch stehen kann.
Die Maedels aus dem Kaikan-Wohnheim haben wir dann auch noch getroffen.
In den kleineren Strassen befinden sich dann kleine Buden, an denen man Goldfische fangen oder allerhand zu essen kaufen kann. Darunter befinden sich auch Staende die schlicht und einfach mit "Frankfurt" betitelt sind und Wuerstchen verkaufen. Leider haben diese, wie so viel hier was einen deutschen Namen traegt, nicht viel mit deutschen Wuerstchen zu tun: Viel zu suess und gar nicht knackig.
Ein Ulmer und ein Berliner essen "Frankfurter"
Das coole war jedoch, dass der Wuerstchenverkaeufer, bei dem ich und Bastian uns eine gekauft haben, ein waschechter Yakuza gewesen zu sein scheint. Nach einem kurzen Smalltalk zeigte er uns sein Tatto auf den Oberkoerper und seinen verkrueppelten linken kleinen Finger, den er sich wahrscheinlich, dem Brauch nach, irgendwann einmal aus Schande hat abschneiden muessen.
Am naechsten Tag sind Julian und ich dann zum Kyoto Hauptbahnhof gefahren auf der Suche nach passender japanischer Sommerkleidung. Ich habe zwar schon zwei Jinbeis hier, aber diese sind bekanntlich mehr leger fuer zu Hause gedacht. Also haben wir nach Yukatas fuer Maenner geschaut. Und siehe da: Wir wurden fuendig.
Anprobe Nummer Eins - Habe mich aber dann doch fuer ein etwas schlichteres dunkleres Modell entschieden
Anprobe Nummer Zwei
Wir haben uns dann beide komplett eingekleidet um den Sommer hier in Japan auch wirklich traditionell zu geniessen. :D Nach dem aktuellen Fest geht ja schliesslich auch noch die Hanabi("Feuerwerk")- Zeit los.
Comments
das sieht ja rattenscharf aus....
Bist kaum wiederzuerkennen.