Als ich damals den Flug nach Japan gebucht habe, liess ich mir, da ich eh keinen Direktflug hatte, einen Zwischenstop in Dubai geben. Aufgrund der Flugplanung von Emirates war die einzig sinnvolle Moeglichkeit, etwas von Dubai zu sehen, 20 Stunden Transitzeit zu nehmen. So dachte ich mir nichts dabei und freute mich auf die Eindruecke die mich in Dubai erwarteten.
Am Tag vor dem Abflug fuhr ich mit der Bahn von Berlin nach Muenchen, da die Flughaefen in Berlin leider nicht von Emirates angesteuert werden. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Sven, der es mir ermoeglicht hat, vor der Abreise noch einmal eine Urbayrische Stadt zu besichtigen. Am Nachmittag des Folgetages trafen wir dann auch noch Lisa, eine Studienkollegin, die gerade in Muenchen gerade „geschaeftlich“ unterwegs war. ;)
Abends flog ich dann endlich los, schlafen konnte ich jedoch im Flieger nicht, und so bediente ich mich des ueppigen Filmangebots der Emirate Airlines. Nach der etwas verkorksten Nacht im Flieger kam ich dann puenktlich 6 Uhr noch was in Dubai an. Nachdem ich mein Gepaeck abgegeben und Geld getauscht habe, verliess ich den Flughafen und wollte mit dem Bus in die Stadt fahren, die sich unweit vom Flughafen erstreckte. Die Einheimischen waren erstaunlich freundlich, ohne dass ich nach Hilfe fragte kamen sie auf einen zu und fragten mich, wohin ich denn wolle und erklaerten mir, welchen Bus ich nehmen muesste. Ich bezweifle, das man so etwas in Deutschland taeglich erlebt.
Fanta auf arabisch
Im Bus allerdings ging es mehr als chaotisch zu. In etwa wie in London hielten die Busse nicht richtig an den kleineren Haltestellen, sondern alle, die raus wollten, sprangen einfach ab. Aus Panik, meine Station zu verpassen, sprang ich nach der von mir abgezaehlten Station einfach ab und sah den Bus von dannen ziehen. Logischerweise musste ich kurz darauf merken, dass es eine Station war, die auf dem regulaeren Plan nicht eingezeichnet war. :(
Skyline von Dubai
Den Rest ging ich also zu Fuss. Es wurde langsam Mittag und die Sonne erreichte schon fast ihren Zenith. Ich wunderte mich schon, warum ich fast keine Leute auf den Strassen sah, sondern selbige fast nur in den luxurioesen vollklimatisierten Shopping-Malls wiederfand, welche es in Dubai quasi an jeder zweiten Ecke gibt. Da ich mich nicht von einem Taxi in die Stadt hab fahren lassen, habe ich zwar die touristischen Gebiete verpasst, dafuer aber nicht minder wertvolle Eindruecke der Stadt erhalten. Neben der Skyline trieb mich mein Weg auch durch die minder bemittelten Bezirke Dubais, die sich unmittelbar in der Innenstadt direkt neben den Hochhaeusern befinden. Die Skyline Dubais ist uebrigens bei weitem noch nicht fertig. Die ganze Stadt sah aus wie eine riesige Baustelle. Weitaus ehrgeizigere Projekte wie „The World“, eine kuenstliche Inselkette vor dem Strand, oder die drei Palmenartige Inseln sind alle noch in der Konstruktion. Das Hotel „Al Arabsch“ (besitzt die teuerste Suite der Welt) liegt leider zu weit draussen, um es gesehen zu haben. Dazu kommt, dass man gar nicht nah genug heran, geschweige denn hinein kommt.
Nach fast 6 Stunden Stadtbesichtigung und totaler Dehydrierung wegen der enormen Hitze trieb es mich dann doch wieder zum Flughafen zurueck. So nahm ich mir ein Taxi, welche in Dubai echt spottbillig sind und liess mich wieder zurueck fahren. Im Flughafen angekommen merkte ich dann, dass ich noch ungefaehr 10 Stunden Zeit hatte. Da ich nichts mit hatte fuer den Zeitvertreib, kein Computer, kein mp3 -Player, einfach nichts, musste ich mir die Zeit irgendwie vertreiben. Das war echt soooOOOOO oede, das wuensch ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind. Irgendwie ging es dann trotzdem und endlich ging der Flieger nach Japan, in dem ich wieder nicht schlafen konnte.
Sonnenaufgang aus dem Flugzeug
Nach 3 Tagen und 2 Naechten Transit kam ich dann abends in Osaka an und wurde gluecklicherweise von Yuka, einer bekannten Japanerin, abgeholt und zum Wohnheim eskortiert. Dort angekommen wurde ich auch schon von allen anderen „Duisburgern“ begruesst (sprich Mourice, Bastian und Julian). Da ich zwar total muede war aber sowieso Jetlag hatte ging am gleichen Abend noch eine Party bei Christoph, einem Daenen, mit anschliessendem Besuch einer oertlichen Isakaya. Dann endlich, gegen 5 Uhr nachts, nach ueber 50 Stunden ohne Schlaf, fiel ich tot ins Bett und schlief fast den ganzen naechsten Tag.
And it burns, burns, burns...
Schon am Flughafen in Dubai fiel mir der fette Sonnenbrand auf, der mich die ersten drei Wochen in Japan begleiten sollte.
Am Tag vor dem Abflug fuhr ich mit der Bahn von Berlin nach Muenchen, da die Flughaefen in Berlin leider nicht von Emirates angesteuert werden. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Sven, der es mir ermoeglicht hat, vor der Abreise noch einmal eine Urbayrische Stadt zu besichtigen. Am Nachmittag des Folgetages trafen wir dann auch noch Lisa, eine Studienkollegin, die gerade in Muenchen gerade „geschaeftlich“ unterwegs war. ;)
Abends flog ich dann endlich los, schlafen konnte ich jedoch im Flieger nicht, und so bediente ich mich des ueppigen Filmangebots der Emirate Airlines. Nach der etwas verkorksten Nacht im Flieger kam ich dann puenktlich 6 Uhr noch was in Dubai an. Nachdem ich mein Gepaeck abgegeben und Geld getauscht habe, verliess ich den Flughafen und wollte mit dem Bus in die Stadt fahren, die sich unweit vom Flughafen erstreckte. Die Einheimischen waren erstaunlich freundlich, ohne dass ich nach Hilfe fragte kamen sie auf einen zu und fragten mich, wohin ich denn wolle und erklaerten mir, welchen Bus ich nehmen muesste. Ich bezweifle, das man so etwas in Deutschland taeglich erlebt.
Fanta auf arabisch
Im Bus allerdings ging es mehr als chaotisch zu. In etwa wie in London hielten die Busse nicht richtig an den kleineren Haltestellen, sondern alle, die raus wollten, sprangen einfach ab. Aus Panik, meine Station zu verpassen, sprang ich nach der von mir abgezaehlten Station einfach ab und sah den Bus von dannen ziehen. Logischerweise musste ich kurz darauf merken, dass es eine Station war, die auf dem regulaeren Plan nicht eingezeichnet war. :(
Den Rest ging ich also zu Fuss. Es wurde langsam Mittag und die Sonne erreichte schon fast ihren Zenith. Ich wunderte mich schon, warum ich fast keine Leute auf den Strassen sah, sondern selbige fast nur in den luxurioesen vollklimatisierten Shopping-Malls wiederfand, welche es in Dubai quasi an jeder zweiten Ecke gibt. Da ich mich nicht von einem Taxi in die Stadt hab fahren lassen, habe ich zwar die touristischen Gebiete verpasst, dafuer aber nicht minder wertvolle Eindruecke der Stadt erhalten. Neben der Skyline trieb mich mein Weg auch durch die minder bemittelten Bezirke Dubais, die sich unmittelbar in der Innenstadt direkt neben den Hochhaeusern befinden. Die Skyline Dubais ist uebrigens bei weitem noch nicht fertig. Die ganze Stadt sah aus wie eine riesige Baustelle. Weitaus ehrgeizigere Projekte wie „The World“, eine kuenstliche Inselkette vor dem Strand, oder die drei Palmenartige Inseln sind alle noch in der Konstruktion. Das Hotel „Al Arabsch“ (besitzt die teuerste Suite der Welt) liegt leider zu weit draussen, um es gesehen zu haben. Dazu kommt, dass man gar nicht nah genug heran, geschweige denn hinein kommt.
Nach fast 6 Stunden Stadtbesichtigung und totaler Dehydrierung wegen der enormen Hitze trieb es mich dann doch wieder zum Flughafen zurueck. So nahm ich mir ein Taxi, welche in Dubai echt spottbillig sind und liess mich wieder zurueck fahren. Im Flughafen angekommen merkte ich dann, dass ich noch ungefaehr 10 Stunden Zeit hatte. Da ich nichts mit hatte fuer den Zeitvertreib, kein Computer, kein mp3 -Player, einfach nichts, musste ich mir die Zeit irgendwie vertreiben. Das war echt soooOOOOO oede, das wuensch ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind. Irgendwie ging es dann trotzdem und endlich ging der Flieger nach Japan, in dem ich wieder nicht schlafen konnte.
Sonnenaufgang aus dem Flugzeug
Nach 3 Tagen und 2 Naechten Transit kam ich dann abends in Osaka an und wurde gluecklicherweise von Yuka, einer bekannten Japanerin, abgeholt und zum Wohnheim eskortiert. Dort angekommen wurde ich auch schon von allen anderen „Duisburgern“ begruesst (sprich Mourice, Bastian und Julian). Da ich zwar total muede war aber sowieso Jetlag hatte ging am gleichen Abend noch eine Party bei Christoph, einem Daenen, mit anschliessendem Besuch einer oertlichen Isakaya. Dann endlich, gegen 5 Uhr nachts, nach ueber 50 Stunden ohne Schlaf, fiel ich tot ins Bett und schlief fast den ganzen naechsten Tag.
And it burns, burns, burns...
Schon am Flughafen in Dubai fiel mir der fette Sonnenbrand auf, der mich die ersten drei Wochen in Japan begleiten sollte.





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